Kunst-Führungen

für Hörbehinderte und in Deutscher Gebärdensprache

Entdecken Sie verschiedene Kunstausstellungen und ihre Kunst im Gespräch miteinander und mit mir.

Ich kommuniziere in Deutscher Gebärdensprache (DGS), Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) und in Lautsprache. Sie bestimmen in der Gruppe, in welcher Sprache wir uns unterhalten. Die Hörtechnik (FM-Anlage und ggf. Kopfhörer) wird vom Museum bereitgestellt.

Die Führungen durch verschiedene Ausstellungen dauern meist 90 Minuten. Genügend Zeit, um Kunst anzuschauen und darüber zu sprechen.

Für Gruppen: Sie können mich buchen zu den unten genannten Ausstellungen. Ich bitte Sie, die Gruppenführung bitte direkt bei den Museen zu vereinbaren.

Einzelpersonen bis Kleingruppen (4 Personen): besuchen Sie bitte eine der öffentlichen Führungen.

Hinweis: Führungen durch andere KunstvermittlerInnen werden namentlich genannt bzw. darauf hingewiesen.

Geschichte und Architektur des Arp Museums Bahnhof Rolandseck

mit einem Blick in die Ausstellungen

Regelmäßige Führungen im Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Machen Sie mit mir einen Streifzug durch die Geschichte des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. Gemeinsam werfen wir auch einen Blick in die aktuellen Ausstellungen.

Führungen:

in DGS
So, 8. Oktober 2017, 15-16:30 Uhr
So, 10. Dezember 2017, 15-16:30 Uhr – an diesem Tag findet der Adventszauber statt, Führung und Eintritt sind kostenfrei!

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Ferdinand Hodler. Maler der frühen Moderne

8. September 2017 bis 28. Januar 2018, Bundeskunsthalle Bonn

Vom weiß beschneiten Ufer blickt man über die ruhige See auf die gegenüberliegende Bergkette. Über den Bergen sind auf einer Reihe kleine Wolken und blauer Himmel.

Ferdinand Hodler, Genfersee mit Jura, um 1911
© Privatsammlung Schweiz, Foto: Ralph Bensberg


Ferdinand Hodler (1853–1918) zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts. Mit seinem unverwechselbaren Kompositions- und Malstil gehört der Künstler neben Edvard Munch und Gustav Klimt zu den wichtigsten Vertretern des Symbolismus und des Jugendstils. Die Ausstellung Ferdinand Hodler. Maler der frühen Moderne in der Bundeskunsthalle ist seit fast 20 Jahren die erste umfangreiche Werkschau in Deutschland.
Mit über 100 Gemälden eröffnet sie einen Einblick in das Schaffen des Künstlers an der Schwelle zur Moderne. Hodlers Tendenz zum Ornament, die formalen Wiederholungen, die starken Umrisse sowie die Wahl der Farben galten unter zeitgenössischen Kritikern als neuartig und eigenwillig, und seine beeindruckende Monumentalmalerei, die sich durch große Flächen und klare Konturen auszeichnet, stieß besonders in Deutschland auf großes Interesse.

Führungen:

in DGS:
So, 24.09.2017, 15-16:30 Uhr
für Hörbehinderte:
Sa, 30.09.2017, 14-15:30 Uhr
Sa, 13.01.2018, 14-15:30 Uhr

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Henry Moore

Vision. Creation. Obsession

28. Mai 2017 – 7. Januar 2018, Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Die große Skulptur Henry Moore "Large Reclining Figure" von 1984 liegt auf der Wiese vor dem Bahnhof Rolandseck.

Henry Moore Large Reclining Figure, 1984, vor dem Bahnhof Rolandseck, Reproduced by permission of The Henry Moore Foundation, Foto: Helmut Reinelt

Die Ausstellung zum 10-jährigen Jubiläum des Arp Museums Bahnhof Rolandseck lädt mit rund 46 Werken Henry Moores dazu ein, vor seinen meisterhaften, riesigen Bronzeskulpturen zu staunen und im Dreiklang aus Vision, Creation und Obsession alles zu erleben, was ihn zu einem der bekanntesten Bildhauer des 20. Jahrhunderts werden ließ.

Führung in DGS
So, 22. Oktober 2017, 15-16:30 Uhr

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Wetterbericht. Über Wetterkultur und Klimawissenschaft

7. Oktober 2017 bis 4. März 2018, Bundeskunsthalle in Bonn

Dunkle Wolken über dem kleinen Hafen. Ein Regenbogen spannt sich über den sturmgepeitschten Bäumen. Der Damm hält nicht, aufgewühltes Wasser fließt zu den Häusern. Drei Menschen fliehen zum Wehr und beten. Bauern treiben eilig Kühe durch die Flut heim.

Jacob Cats, Herbstlandschaft mit Regenbogen und Flut (Ausschnitt), 1797, Aquarell auf Papier
© Rijksmuseum, Amsterdam

Das Wetter – in seiner Schönheit und Bedrohlichkeit – umgibt uns jeden Tag. Wetter ist erlebbares Klima, denn erst aus 30 Jahren Wettergeschehen lässt sich ein Klimazustand ablesen. Wetter und Klima bestimmen unser Leben und Überleben existenziell. Die Ausstellung fragt, inwiefern kurzfristige Wetterereignisse und längerfristige klimatische Veränderungen Einfluss auf die Natur, menschliche Zivilisation und Kultur haben. Dabei nähern wir uns dem aktuellen Thema interdisziplinär und zeigen künstlerische, kulturgeschichtliche und naturwissenschaftliche Exponate aus aller Welt.

Führungen:

für Hörbehinderte:
Sa, 04.11.2017, 15 – 16:30 Uhr
Sa, 24.02.2018, 14 – 15:30 Uhr
in DGS:
Sa, 21.10.2017, 15 – 16:30 Uhr
So, 12.11.2017, 15 – 16:30 Uhr
Sa, 20.01.2018, 15 – 16:30 Uhr
Sa, 17.02.2018, 15 – 16:30 Uhr

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MIRÓ - Welt der Monster

3. September 2017 – 28. Januar 2018 im Max Ernst Museum Brühl

siehe Bildunterschrift

Blick in die Ausstellung "MIRÓ – Welt der Monster", im Vordergrund Joan Miró, Frau mit zerzaustem Haar, 1969, Bronze, daneben (v.li.n.re.): Figur, 1968, Bronze; Weiblicher Torso, 1967, Bronze und Das Lied der Prärie, 1964, Bronze, Foto: LVR-ZMB/Helene Claußen

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt aktuell “MIRÓ – Welt der Monster” und widmet sich als einziges Museum weltweit dem Leben und Werk des Dadaisten und Surrealisten Max Ernst (1891-1976).

Führung in DGS
Aktuelle Ausstellung “MIRÓ – Welt der Monster”
Sa, 13. Januar 2017, 14:30-15:30 Uhr

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Sammlung des Max Ernst Museums Brühl

Gesamtansicht des Max Ernst Museums Brühl im Abendrot mit dem Eingang

Max Ernst Museum Brühl des LVR, Foto: LVR/Hans-Theo Gerhards

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR widmet sich als einziges Museum weltweit dem Leben und Werk des Dadaisten und Surrealisten Max Ernst (1891-1976).

Kunstwerkstatt in DGS
für Gehörlose und Hörende
mit Gebärdensprachdolmetscher
Sa, 03. März 2018, 15:00-18:00 Uhr

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Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen

3. November 2017 bis 11. März 2018, Bundeskunsthalle in Bonn

2. November 2017 bis 4. März 2018, Kunstmuseum Bern
Bestandsaufnahme Gurlitt. „Entartete Kunst“ – Beschlagnahmt und verkauft

Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern zeigen zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und stellen das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.
Beide Ausstellungen sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. In Bern liegt der Fokus auf Werken der „Entarteten Kunst“ und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen, Künstler, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.

Führungen:

für Hörbehinderte:
Sa, 02.12.2017, 15 – 16:30 Uhr
Sa, 10.03.2018, 14 – 15:30 Uhr
in DGS:
So, 21.01.2018, 15 – 16:30 Uhr
So, 25.02.2018, 15 – 16:30 Uhr

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