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Skizzen aus Kassel mit der documenta 14, 2017

Skizze: Blick durch die offene Tür in den Garten des Palais Bellevue mit Tischen und Hochstühlen
Blick aus der Tür der Garderobe im Palais Bellevue (documenta 14) in den Garten des Palais Bellevue. Skizze mit Bleistift im Skizzenblock von Heyda Bacher, "Galerie 445" 12 x 17 cm
Blick rechts von der Neuen Galerie und links durch die angedeuteten Bäume zum Weinberg mit seiner weißen Rundbogenmauer und der davorliegenden Fußgängerbrücke.
Der Blick von einem Fenster in der Remise (Hinterhaus des Palais Bellevue) zum Weinberg. Skizze im selbst gebundenen Skizzenbuch aus Kraftpapier 10,5 x 15 cm
Links: Zwehrenturm des Fridericianums mit dem nach südosten wehenden Rauch (Kunstwerk von Daniel Knorr); Mitte: Frankfurter Straße; Rechts: Landgericht Kassel, dahinter lugt noch der Turm der St. Elisabeth-Kirche mit Balkenhol-Figur hervor.
Der Zwehrenturm des Fridericianums mit dem Rauch (Kunstwerk von Daniel Knorr) und links der Turm der Kirche des St. Elisabeth mit der Skulptur "Mann im Turm" von Stephan Balkenhol. Diese Skizze zeichnete ich auf dem Weg vom Palais Bellevue nach Hause in ein Notizbuch 10,5cm x 15 cm. Im Hintergrund rechts sieht man schwach den Obelisken von Olu Ougibe und links das Parthenon der verbotenen Bücher von Marta Minujín durch das Papier durchscheinen.
Königsplatz Kassel mit dem Obelisken vor dem CityPoint und mit dem Start des Stadtlaufs Kassel 18.8.2017
Ich war gerade den Obelisken von einer anderen Sichtweise zeichnen und fast fertig. Doch plötzlich hörte ich einen Countdown, den anscheinend viele Menschen mitgezählt hatten, so hörte es sich an. Dann fuhr das Auto los - oben auf dem Dach hat es eine große weithin sichtbare digitale Stoppuhr - und hinter ihm kamen ganz viele LäuferInnen des Stadtlaufs Kassel hervor und liefen an mir vorbei.
Das rundgewundene hölzerne Treppenhaus des Palais Bellevue mit zwei Perspektiven: unten normale Perspektive und während der Blick nach oben auf das Blatt wandert, blickt man auch nach "oben" in das Zentrum des Treppenhauses.
Das Treppenhaus im Palais Bellevue hat viele documenta 14 – BesucherInnen fasziniert und zum Fotografieren angeregt. Dies ist meine Sichtweise des Treppenhauses, noch am letzten Tag der documenta 14 fertig gestellt.

Nach einer längeren künstlerischen Pause mit vielen Fotografien begann ich seit Herbst 2016 wieder auch mit Stift und Papier zu arbeiten. Es macht Spaß, den eigenen Blick auf diese Weise zu schärfen und in wenig Zeit das wichtigste auf Papier zu bringen. Ich zeichne nur für mich selbst und zeige euch hier eine kleine Auswahl der Skizzen, die während der 100 Tage der documenta 14 entstanden.
In dieser Zeit war ich als Aufsicht im Palais Bellevue tätig und ab August begleitete ich auch als Mitglieds des Chors einige Spaziergänge der documenta 14 in (lautsprachbegleitender) Gebärdensprache.