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Goethe. Verwandlung der Welt

17. Mai bis 15. September 2019

sechs farbfelder mit gleichen muster in gleichen farben - auswirkung der hintergrundfarbe auf die vorderfarbe

Johann Wolfgang Goethe, XII. Farbtafel zur Farbenlehre, 1810, Radierung, koloriert © Klassik Stiftung Weimar, Museen

Wanderer Goethe mit Buch und Stift vor einer Landschaft mit Gebirge, See und Stadt

Christoph Heinrich Kolbe, Goethe, 1826, Öl auf Leinwand, © Friedrich-Schiller-Universität Jena, Kustodie; Foto: Jan-Peter Kasper

Plakat einer Theateraufführung über "Urfaust", Comiczeichnung

Urfaust, Theater hautNAH e.V., 2011, Plakat © Carsten Odenthal


Johann Wolfgang Goethe ist der weltweit bekannteste Dichter deutscher Sprache. Bereits zu Lebzeiten erstreckte sich sein Ruhm auf ganz Europa. Goethes literarische Werke wurden in unzählige Sprachen übersetzt. Figuren wie Werther oder Faust eroberten alle Kunstgattungen und sämtliche Sparten der Populärkultur. Wie kein zweiter Autor seiner Zeit hat Goethe jene Veränderungen reflektiert, die um 1800 die politischen, ökonomischen und kulturellen Fundamente Europas erschütterten. Goethe war allerdings nicht nur ein kritischer Beobachter der anbrechenden Moderne, sondern zugleich auch ein äußerst wandlungsfähiger Künstler, der bis heute Schriftsteller, Maler und Bildhauer sowie Komponisten, Fotografen und Regisseure inspiriert hat. Die erste große Goethe-Ausstellung seit 25 Jahren veranschaulicht das Werk des Dichters im Horizont der frühen Moderne und vergegenwärtigt seine einzigartige Wirkungsgeschichte.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und der Klassik Stiftung Weimar in Kooperation mit dem Freien Deutschen Hochstift, Frankfurt a. M., dem Goethe-Museum Düsseldorf und dem Museo Casa di Goethe, Rom unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Goethes Gärten. Grüne Welten auf dem Dach der Bundeskunsthalle

13. April bis 15. September 2019

lila-orangene Tulpenwiese mit Blick auf die drei blauen Kegel

Ansicht des Dachgartens der Bundeskunsthalle, Foto: Sibylle Pietrek, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH


Der Garten auf dem Dach der Bundeskunsthalle lädt zum Flanieren und Verweilen ein, zum ästhetischen Genuss und zur naturwissenschaftlichen Erkundung.
Als Goethe im Frühjahr 1776 sein erstes Weimarer Anwesen, das berühmte „Gartenhaus“ unweit der Ilm, bezog, galt sein besonderes Interesse dem weitläufigen Garten, dessen Neugestaltung er sogleich in Angriff nahm. Neben einem Nutzgarten legte Goethe auch einen kleinen englischen Landschaftsgarten mit gewundenen Wegen und schattigen Ruheplätzen an. Überdies unterhielt er zahlreiche Blumenbeete für seine botanischen Experimente, die ihn mit den Jahren zu einer eigenen Metamorphosenlehre führten. Auch im repräsentativen Haus am Weimarer Frauenplan, das er später bezog, schenkte er dem dortigen Garten seine besondere Aufmerksamkeit. In einem Pavillon an der Südseite des Gartens richtete er sogar seine geowissenschaftliche Sammlung ein, die Mineralien, Gesteine sowie Fossilien aus aller Welt umfasste.
Der Garten der Bundeskunsthalle wird all diese Aspekte aufgreifen. Da er sich zwischen Mai und September immer wieder verändern wird, empfiehlt sich zudem ein mehrmaliger Besuch.

Öffentliche Führungen für Hörbehinderte und Hörende (mit Höranlage)

mit der schwerhörigen Kunstvermittlerin Karin Müller Schmied
Führung für Hörbehinderte, hörende Familienmitglieder und Freunde in Lautsprache und lautsprachbegleitenden Gebärden (LBG) und mit Höranlage (mit Induktionsschleifen und Kopfhörer).

Sa, 07.09.2019
14 - 15:30 Uhr (90 min)

Ohne Anmeldung

Termine aller Führungen für Hörbehinderte speichern

Öffentliche Führungen in Deutscher Gebärdensprache

mit der gehörlosen Kunstvermittlerin Juliane Steinwede und
mit dem gehörlosen Kunstvermittler Rainer Miebach


Ohne Anmeldung

Termine aller DGS-Führungen speichern

Alle Führungen:

90 Minuten
6,- € pro Person plus ermäßigtem Eintritt zu beiden Ausstellungen (Kombi-Eintritt, für alle Teilnehmenden)
Info und Kontakt: vermittlung@bundeskunsthalle.de

Gruppenangebote

Führung in Deutscher Gebärdensprache

Führung für Hörbehinderte, hörende Familienmitglieder und Freunde (mit Höranlage)

Mit gehörlosen oder schwerhörigen KunstvermittlerInnen
90 Minuten, 6,- € pro Person plus ermäßigtem Kombi-Eintritt zu beiden Ausstellungen (für alle Teilnehmenden)
Termine frei buchbar, Anmeldung mindestens 5 Werktage vor dem gewünschten Termin.
Teilnehmerzahl: mindestens 5, maximal 10 gehörlose oder schwerhörige Personen
Bitte geben Sie bei der Buchung die genauen Bedürfnisse Ihrer Gruppe an, damit wir ein passendes Angebot für Sie zusammenstellen können.

Schulklassen mit gehörlosen und schwerhörigen Kindern und Jugendlichen

Mit gehörlosen oder schwerhörigen KunstvermittlerInnen
Termine frei buchbar, Anmeldung mindestens 5 Werktage vor dem gewünschten Termin.
40,- Euro für eine Führung inkl. Eintritt in beide Ausstellungen (Kombi-Eintritt, gesamte Schulklasse)

Eine Teilung der Gruppe hinsichtlich der benötigten Kommunikation sowohl in Deutscher Gebärdensprache als auch in Lautsprache mit Lautsprachbegleitenden Gebärden und Höranlage (mit Induktionsschleifen und Kopfhörern) ist möglich, weitere Kosten entstehen hierbei nicht.

Teilnehmerzahl pro (Teil-)Gruppe: mindestens 5, maximal 14 gehörlose oder schwerhörige Personen, zzgl. Lehrpersonal.
Bitte geben Sie bei der Buchung die genauen Bedürfnisse Ihrer Gruppe an, damit wir ein passendes Angebot für Sie zusammenstellen können.
Info und Buchung: vermittlung@bundeskunsthalle.de

Zusätzliches Angebot der Bundeskunsthalle

Audioguide in Deutsch und für Kinder

4 € / ermäßigt 3 €, Kinder 2,50 €, kostenfrei bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises
(Ermäßigung für ArtCard- und ELLAH-Inhaber/-innen und Begleitpersonen)
Statt Kopfhörer können Induktionsschleifen für das induktive Hören kostenfrei ausgeliehen werden.
In Deutsch (ca. 60 Minuten) und für Kinder (ca. 40 Minuten)

Weitere Informationen zur Ausstellung:

https://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/goethe.html
https://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/goethes-gaerten.html