Pädagogische Assistenz in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Kindergartenassistenz und Schulassistenz, Begleitung in DGS in Behindertenwerkstätten oder mit Migrationshintergrund

„Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ (Alexander von Humboldt)

Foto Karin mit einer Tusche-Arbeit im Hintergrund

Ich biete

  • eine kommunikative Brücke zwischen gebärdenden, gehörlosen und hörenden Menschen
  • langjährige Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Hörbehinderung
  • gute Kenntnisse in der Gehörlosenkultur und in der Geschichte der Gehörlosen
  • gute Kenntnisse über die Möglichkeiten zur Inklusion und deren Gesetze in Deutschland

  • Begleitung von gehörlosen und hochgradig schwerhörigen Kindern in DGS in Regelbetreuungseinrichtungen wie Krippe, Kindergarten und Schule
  • Freizeit- und Hausaufgabenbetreuung in DGS
  • Begleitung von gehörlosen und schwerhörigen Migrant*Innen
  • gebärdensprachliche Begleitung in Behindertenwerkstätten und Wohnstätten
  • Begleitung taubblinder oder hörsehbehinderter Menschen

Ich bin

  • aufmerksam – ich bin sehr sensibel für die Bedürfnisse und Möglichkeiten anderer Menschen
  • flexibel – ich stelle mich schnell auf die jeweilige Situation ein und bin offen für Neues
  • selbst an Taubheit grenzend schwerhörig und somit unterstütze ich das gehörlose und hochgradig schwerhörige Kind bei der Identitätsfindung als ein gebärdensprachiger Mensch

Ich kann

  • muttersprachig-fließend in Deutscher Gebärdensprache kommunizieren (mit 16 Jahren erster Spracherwerb der DGS)
  • muttersprachig in Deutscher Lautsprache sprechen und telefonieren.

Kindergartenassistenz in Deutscher Gebärdensprache

In der bilingualen Frühförderung im Kindergarten wird das gehörlose oder hochgradig schwerhörige Kind im Regelkindergarten in Deutscher Gebärdensprache (DGS) begleitet.
Nur durch den frühen Spracherwerb in DGS kann dem gehörlosen / hochgradig schwerhörigen Kind eine normale Kommunikation ermöglicht und somit eine dem hörenden Kind vergleichbare soziale, emotionale und kognitive Entwicklung gewährleistet werden.
Die frühkindliche Bildung in der Krippe und im Kindergarten wird mit DGS gleichwertig zugänglich sein.

Schulassistenz in Deutscher Gebärdensprache

Die Schulassistenz stellt sicher, dass das gehörlose / hochgradig schwerhörige Kind den Inhalt des Gesagten versteht und unterstützt das Kind beim aktiven Einholen von Informationen. Wörter und Begriffe, die das gehörlose / hochgradig schwerhörige Kind noch nicht kennt, werden in Deutscher Gebärdensprache (DGS) erklärt. Dadurch wird der Wortschatz laufend erweitert.
Eine Freizeit- und Hausaufgabenbetreuung in DGS ist möglich.

Assistenz bei gehörlosen und hochgradig schwerhörigen Erwachsenen

Bei der Begleitung gehörloser und hochgradig Erwachsener mit Migrationshintergrund oder beim Besuch von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) oder ähnlichen Einrichtungen wird eine Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache ermöglicht. Es umfasst ebenfalls die Aufgaben der sprachlichen Wissenserweiterung und einer besseren Alltagsbewältigung.

Begleitung von taubblinden oder hörsehbehinderten Menschen

Eine Begleitung von taubblinden oder hörsehbehinderten Menschen ist ebenfalls möglich. Ich lerne derzeit das Lormen und der Umgang mit blinden Menschen ist mir nicht fremd. Eine Kommunikation in taktiler Gebärdensprache ist möglich.